Der Gemeindeverwaltungsverband Donaueschingen beteiligte sich im Jahr 2014 an der Aktion „Stadtradeln“ des Klimabündnisses, mit der Radfahren im Alltag gefördert werden soll. Firmen, Vereine, Schulen, Gemeinderäte und andere Gruppen wurden aufgefordert, sich an der Kampagne zu beteiligen. Ziel war es, das Fahrrad als Alltagsverkehrsmittel populärer zu machen.

Radfahren ist auf der Baar seit längerem ein wichtiges Thema, allerdings vorrangig im Tourismus- und Freizeitbereich. Fahrradfahren auf der Baar gilt als anerkanntes Freizeitvergnügen. Doch zu wenige nutzen das Fahrrad auch im Alltag. Dabei ist die Infrastruktur nicht schlecht. Zahlreiche Radwege wurden angelegt, Radbrücken gebaut und gesicherte Abstellmöglichkeiten geschaffen. Radwege sind gut ausgeschildert und auf den Stadtkarten verzeichnet.

Die Kampagne „Stadtradeln“ des Gemeindverwaltungsverbandes sollte speziell das Alltagsradfahren zur Arbeit, Ausbildung oder zum Einkaufen fördern. Dies ist auch das Ziel der bundesweiten Aktion „Stadtradeln“, welche das Radfahren in Städten, Gemeinden und Landkreisen in ganz Deutschland fördern will (www.stadtradeln.de/).

Das Fahrrad hat auch im Alltagsverkehr einige Vorteile:

  • Auf Strecken bis ca 3 km ist es das schnellste Verkehrsmittel.
  • Auf dem Radweg gibt es keine Staus.
  • Die zeitraubende Parkplatzsuche entfällt ebenfalls.
  • Das Rad ist das umweltfreundlichste Verkehrsmittel.
  • Radfahren hält gesund – diesen Aspekt betonen nicht nur die Krankenkassen.
  • Auch ökonomisch zahlt es sich aus: der Stadtradler spart Benzinkosten und Arbeitgeber könnten auf teure Abstellplätze verzichten, wenn mehr Mitarbeiter regelmäßig mit dem Rad zur Arbeit kommen würden.
  • Mit 22 Teilnehmern blieb die Aktion hinter den Erwartungen zurück. Immerhin radelten die Teilnehmer aber im Schnitt während der dreiwöchigen Aktion 180km.

Die Firmen Sick-Stegmann, Südbadische Gummiwerke und die Fürstenbergbrauerei meldeten Teams an, außerdem gab es ein offenes Team. Das Umweltbüro Donaueschingen, das die Aktion betreut hat, setzte für die fleißigesten Radler drei Einkaufsgutscheine für Fahrradgeschäfte im Wert von 100, 50 und 25€ aus. Den ersten Preis hat Martin Klinger von Sick-Stegmann gewonnen, Sebastian Thieme von den südbadischen Gummiwerken den zweiten und Brigite Vogt von Sick-Stegmann den dritten Platz.

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