Dem Biber auf der Spur

10. bis 14. November

Guten Morgen liebe:r Leser:in des FÖJ-Blogs!

GVV Umweltbüro

Die Woche fing mit einem Termin der Naturerlebnisgruppe an.

1 – Stille Musel

Am Dienstag waren wir mit den Kindern an der Stillen Musel (siehe Bild 1). Das ist ein kleiner Fluss, der in die Donau mündet. Dort haben wir mit den Kids nach Biberspuren gesucht. Vom Landratsamt haben wir uns einen „Biberrucksack“ ausgeliehen, in dem zahlreiche Spiele und Informationen sowie Anschauungsmaterial zum Thema Biber zu finden waren.

Während der Exkursion hatten die Kinder besonders bei dem Spiel „Bibernahrung finden“ sehr viel Spaß. In einem Biberkostüm und mit einer speziellen Brille zur Simulation der Sicht eines Bibers traten sie in zwei Gruppen gegeneinander an und hatten die Aufgabe, am Ende eines kleinen Parcours ein ausgedrucktes Bild von Bibernahrung aufzusammeln.

Unser Tageshöhepunkt war, als wir den Kindern einen originalen Biberschädel zeigen konnten.

Betriebshof Donaueschingen

Im Betriebshof haben wir in dieser Woche wieder bei einer Baumfällaktion zugesehen. Gegenüber vom Bauhof haben wir damit begonnen, tote Bäume vom Wegrand zu entfernen.

Währenddessen habe ich superduper putzige Kälbchen im Stall gegenüber der Breg entdeckt. Schau dir diese Bilder an!

Diese Woche haben Marie und ich auch noch bei einer neuen Aufgabe mitgeholfen. Mit den beiden Vorarbeitern Tobias und Christian haben wir die Sickerwassermessung am Hochwasserrückhaltebecken durchgeführt. Sickerwasser ist unterirdisches Wasser, das unter dem HRB fließt. „Die Sickerwassermessung ist ein Verfahren zur Beurteilung der Anlagensicherheit von Staudämmen. […] Die Messung des Sickerwassers ist entscheidend, um ein Staudammversagen frühzeitig zu erkennen, […].“ („Messen und Überwachen im Wasserbau und am Gewässer, Sickerwasserabflussmessung an Staudämmen – Theorie und Praxis“ von Carsten Cherubim und Uwe Weiß)

2 – Ablassung Lichtlot

Hierzu werden die Gullideckel geöffnet. Im Inneren findet man ein Rohr, in das wir ein Maßband abgelassen haben. Am Ende dieses Maßbandes befindet sich ein Lichtlot, welches bei Kontakt mit Wasser anfängt zu piepen. So konnten wir den Wasserstand des Sickerwassers ablesen (siehe Bild 2).

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