Die FÖJ-lerinnen verabschieden sich

Unser freiwilliges ökologisches Jahr neigt sich dem Ende zu. Deshalb hier der letzte Blogbeitrag von uns:

Wir beenden unser FÖJ mit dem Gefühl, etwas getan zu haben, das die Umwelt und die Landschaft rund um Donaueschingen langfristig verändert und sogar verbessert hat. Sei es nur eine Müllsammelaktion an der Breg oder das Bauen und Aufhängen von Vogelhäuschen. Ich finde den Gedanken sehr schön, dass diese Vogelhäuschen von nun an mehrere Jahre an den Bäumen hängen werden und dass wir diejenigen waren, die sie damals zusammengebaut haben.

Eine kleine Bildergalerie für alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die darüber nachdenken ebenfalls ein FÖJ zu machen (p.s. es lohnt sich):

Das ganze Jahr über verbrachten wir viel Zeit im Freien. Sei es mit der Naturerlebnisgruppe oder wegen Pflanzungen und Gehölzkontrollen. Das war auch ein großer Pluspunkt, da ich mittlerweile sogar weniger dagegen habe, wenn ich bei Regen und Schnee den Müll nach draußen bringen muss.
Eine unserer letzten Aufgaben war es, städtische Obstbäume in Donaueschingen zu markieren, von denen gepflückt werden darf.

Wer ein FÖJ oder FSJ macht, muss auch an fünf Seminarwochen teilnehmen. Diese werden von dem jeweiligen Träger des Freiwilligendienstes organisiert und durchgeführt. Auch in dieser Zeit konnten Marie und ich viele neue Erfahrungen sammeln. Zusammen haben wir beispielsweise die Experimenta in Heilbronn und einen Demeterhof am Bodensee besucht, Straßenumfragen durchgeführt, die Lebensgemeinschaft Tempelhof bei Kreßberg kennengelernt und an verschiedenen kreativen Workshops und Planspielen teilgenommen.

Wir möchten uns bei Irene Schenzinger und Manfred Kraft bedanken, dass wir Sie bei Projekten unterstützen durften und hoffen, dass die zukünftigen FÖJ-ler:innen ebenfalls diese Möglichkeit haben werden.

Unsere Motivation, das FÖJ zu machen bestand hauptsächlich darin, ein Jahr nach der Schule zu überbrücken, um sich darüber klar zu werden, in welche berufliche Richtung es gehen soll. Seit letztem September hat sich einiges getan. Wir sind beide froh, uns für ein FÖJ entschieden zu haben. Wir konnten nicht nur in verschiedene Arbeitsbereiche hineinschnuppern, sondern uns auch persönlich weiterentwickeln. Wir hatten die Möglichkeit ganz neue Tätigkeiten auszuprobieren. Aus diesem Grund hat sich das FÖJ für uns als Orientierungsjahr vollstens bewährt. Für uns geht es in ein bis zwei Monaten dann weiter mit unserem beruflichen Weg, aber wenn wir dein Interesse geweckt haben, dann bewirb dich doch für die FÖJ-Stelle des GVV Umweltbüros und dem Landesbetrieb Gewässer und sammle deine eigenen Erfahrungen im Berufsleben und tu was für die Umwelt!

Bye bye,

die FÖJ-lerinnen Marie & Gloria