Energiebericht 2025: Donaueschingen kommt beim Energiesparen voran

Der Energiebericht 2025 für Donaueschingen zeigt: Die CO₂-Emissionen sinken deutlich – Photovoltaik liefert mehr Strom denn je

Die CO₂-Emissionen der städtischen Gebäude und Infrastruktur sinken 2025 erneut. Das zeigt der Energiebericht 2025. Dieses Bild wurde mit einer generativen KI erstellt.

Die Stadtverwaltung Donaueschingen kommt beim Klimaschutz weiter voran. Der aktuelle Energiebericht 2025 zeigt eine erfreuliche Entwicklung: Die CO₂-Emissionen der städtischen Gebäude und Infrastruktur sind erneut gesunken, während die Stromerzeugung aus Photovoltaik deutlich zugelegt hat.

Der gesamte Energieverbrauch lag 2025 bei rund 11,4 Millionen Kilowattstunden und damit nahezu auf dem Niveau des Vorjahres. Das ist insbesondere angesichts der zunehmenden Nutzung städtischer Gebäude bemerkenswert. Beim witterungsbereinigten Wärmeverbrauch konnte sogar ein leichter Rückgang erreicht werden.

Noch deutlicher zeigt sich die Entwicklung bei den CO₂-Emissionen: Sie konnten von rund 2.914 Tonnen im Jahr 2021 auf 1.800 Tonnen im Jahr 2025 reduziert werden. Zum Rückgang tragen unter anderem der Ausbau erneuerbarer Energien, die nahezu klimaneutrale Nahwärmeversorgung über die Brigachschiene, energetische Sanierungen und der zunehmend klimafreundliche Deutsche Strommix bei.

Photovoltaik legt kräftig zu

Besonders dynamisch entwickelt sich der Ausbau der Photovoltaik. Die städtischen PV-Anlagen erzeugten 2025 insgesamt rund 470.000 Kilowattstunden Strom. Davon wurden etwa 240.000 Kilowattstunden direkt selbst genutzt.

Das macht sich auch finanziell bemerkbar: Durch den Eigenverbrauch konnten rund 101.000 Euro Stromkosten eingespart werden. Weitere rund 22.500 Euro wurden durch die Einspeisung von Solarstrom ins öffentliche Netz erzielt.

Die Stadt will den selbst erzeugten Solarstrom künftig jedoch noch besser nutzen. Dazu gehören unter anderem die Prüfung von Stromspeichern, Energie-Sharing und Strombilanzkreis-Modellen.

Energieverbrauch im Blick behalten

Auch bei den Energiekosten zeigt sich eine Stabilisierung. Die Gesamtkosten für Strom, Wärme und Wasser lagen 2025 bei rund 2,28 Millionen Euro und damit etwas niedriger als im Vorjahr.

Gleichzeitig macht der Energiebericht deutlich, dass insbesondere bei fossilen Energieträgern langfristig mit weiteren Kostensteigerungen zu rechnen ist. Der weitere Ausbau erneuerbarer Energien, die energetische Sanierung älterer Gebäude und der Ersatz alter Öl- und Gasheizungen bleiben deshalb wichtige Bausteine auf dem Weg zu einer klimafreundlicheren Stadtverwaltung.

Energiebericht 2025 herunterladen

Der vollständige Energiebericht 2025 der Stadt Donaueschingen mit allen Verbrauchs-, Kosten- und Emissionsdaten sowie den weiteren Entwicklungen steht hier zum Download bereit: