Um Klimaneutralität bis 2040 zu erreichen – das ist das gesteckte Ziel in Baden-Württemberg – müssen Häuser und Wohnungen künftig mit Wärme aus erneuerbaren Energien versorgt werden. Doch von diesem Ziel sind viele Städte und Gemeinden noch weit entfernt, wie die Grafiken von Klimadashboard.de zeigen. Hier erfahren Sie, wie der aktuelle Stand der Heizungswende in Donaueschingen ist und in welchem Sektor die Stadt bereits auf einem guten Weg ist.

Damit die Menschen im Winter in ihren Wohnungen nicht frieren, muss geheizt werden. Noch immer werden dabei meist fossile Energieträger verbrannt, genauer gesagt Heizöl und Erdgas, auch in Donaueschingen, wie die unten stehende Grafik von Klimadashboard.de zeigt. Holz, Biomasse, Strom, Solar- und Geothermie spielen weiter eine untergeordnete Rolle. Auch der Sektor Fernwärme ist mit einem Anteil von 8,4 Prozent noch ausbaufähig.
Aber: Im Vergleich zu anderen Gemeinden der Region hat Donaueschingen bei der Fernwärme die Nase vorn, was sich spürbar positiv in der CO2-Bilanz niederschlägt, da die drei Wärmenetze der Stadt (Brigachschiene, Zwick und naturenergie) bereits heute zu einem Großteil mit erneuerbaren Energieträgern betrieben werden. Das wird auch im kürzlich erschienenen Energiebericht 2024 deutlich.
Lediglich die Stadt Hüfingen kommt hier mit 15,8 Prozent auf einen noch höheren Wert. Das Klimadashboard für Hüfingen ist hier abrufbar. Auf der Seite kann man sich auch die Werte für alle anderen Gemeinden der Region anzeigen lassen.

Wenn Donaueschingen die Klimaziele des Bundes (bis 2045) einhalten möchte, müssen laut Klimadashboard.de jeden Monat 19 Gasheizungen und 12 Ölheizungen durch klimaneutrale Anlagen ersetzt werden.
